Zwischen zwei Welten, wie Diana sich ihr Leben in Spanien aufgebaut hat

Shownotes

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00:00:13: Hallo und herzlich willkommen bei Menschen auf Zeit mit Chris.

00:00:17: Und Angelique im Gespräch, und heute gibt's mal einmal etwas andere Kulisse!

00:00:23: Wir sitzen ja heute bei Diana mitten in Spanien auf der Terrasse und Diana hat hier sich eine eigene Sprachschule aufgebaut.

00:00:32: aber wie kommt man eigentlich von Deutschland nach Spanier?

00:00:36: Wie entsteht eine Sprachschule und wie haben wir uns hier eigentlich kennengelernt?

00:00:41: Herzlich willkommen Diana.

00:00:42: Hallo!

00:00:44: Schön, dass du da bist.

00:00:45: Wir freuen uns sehr.

00:00:46: Wir haben wirklich eine wundervolle Location.

00:00:55: Mega schön bei dir.

00:00:56: Schön das wir hier sein dürfen und schön, dass Du Gast bei uns bist.

00:00:59: Schön, Dass Ihr hier seid.

00:01:01: Ja Diana, wir steigen direkt mal ein.

00:01:04: Ich finde auch deine Geschichte ist super spannend!

00:01:08: Du bist halbe Spanierin und halber... Deutsche kann man sagen, oder?

00:01:13: Ja gefühlt schon.

00:01:16: Wenn man von meinem Pass aus geht bin ich Deutschen.

00:01:18: Aber ich bin Halbspanerin und halbdeutsche.

00:01:21: Das war schon immer so in meinem Leben ja!

00:01:23: Wie kam das dazu dass du jetzt in Spanien bist?

00:01:27: also du bist ja in Deutschland geboren und wie kam es dazu dass wir uns hier treffen bzw.

00:01:33: Du hier deinen Ort des Glücks gefunden hast?

00:01:37: Das ist natürlich eine kleine Vorgeschichte.

00:01:39: Meine Mutter ist Spanierin, mein Vater Deutsch und meine Mutter ist damals in den Sechziger Jahren nach Deutschland ausgewandert weil sie wie man so bei uns in der Familie sagt ne Rebellin war.

00:01:53: Sie hat es also... Es war nicht so dieser Fall da sie unbedingt auswandern musste um zu arbeiten oder so.

00:02:01: Mein Großvater hatte eine Werft Hier in der Provinz von einem Maria am Hafen.

00:02:06: Und meine Tanten und meine Mutter wurden halt dazu erzogen, das haben sie gelernt zu nähen, zu kochen und dann später... Einen hoffentlich, wo

00:02:19: der Sonnenbereich den Mann zu heiraten.

00:02:21: Also so ganz klassisch quasi!

00:02:23: Genau ja total und meine Mutter war da immer irgendwie dagegen, dagegen-dagegen.

00:02:27: Was gut also

00:02:29: für Ministrisch?

00:02:31: Auf jeden Fall.

00:02:34: Und dann hat meine Mutter meinen Großvater um Erlaubnis gebeten und gesagt ich möchte nach Deutschland ein Jahr arbeiten und mein Großväter war erst mal dagegen Und dann gesagt, nein.

00:02:46: Nein du gehst da nicht hin und nach ... hin her.

00:02:50: und er hat gesagt okay Du kannst ein Jahr lang nach Deutschland fahren.

00:02:56: Ja von meiner Mutter natürlich den Strand hier gewohnt Sommer am Strand Hier in Cabo de Gata einen Bungalo direkt am Strand.

00:03:06: Dann kommt meine Mutter mit dem Zug in Köln an.

00:03:10: Da wurden sie alle wie die Pferde wurden die Zähne untersucht.

00:03:14: Echt?

00:03:15: Ja, alle Gastarbeiter dieser Ankam aus Portugal, Italien und Spanien mussten ihre Zähnen zeigen wie Pferde.

00:03:22: Also meine Mutter war achtzehn.

00:03:25: Ach krass!

00:03:26: Die meinte also sie haben uns die Zäne, meine Mutter immer ne, die haben Fieber gemessen und als werden wir Pferden haben so uns dann die Zahne untersuchten Und das war dann von meiner Mutter natürlich hier.

00:03:37: die schöne heile Welt, Strand und gut leben.

00:03:40: und dann in die Fabrik Schichtdienst.

00:03:43: Was hat sie da gemacht an der Fabrik?

00:03:45: Das war eine Textilfabrik, als er in den Maschinen gearbeitet und Stoff aufgerollt.

00:03:51: Und das war für meine Mutter natürlich totaler Schock.

00:03:54: Die kamen da an im November.

00:03:56: Sie meinte, der Himmel war dunkel!

00:03:58: Es gab keine Sonne!

00:03:59: Ich kann mich noch daran erinnern.

00:04:01: In Deutschland gab es keine Sonnen.

00:04:03: Monatelang die Sonne.

00:04:05: Das war für meinen Mutter natürlich ein Schock.

00:04:07: Und dann ist sie natürlich in dieses Wohnheim, wo die ganzen Frauen waren oder ... Die Familien haben dann die Zimmer geteilt.

00:04:15: Küche geteiled und für meine Mutter war das ein hartes Erwachen.

00:04:20: Sie musste arbeiten Schichtdienst, es war ziemlich hart.

00:04:25: Sie hat ja nie gearbeitet, nie arbeiten müssen zu

00:04:28: Hause.

00:04:29: Dann kam wohl irgendwie eine Karnevalsveranstaltung.

00:04:32: Das war das erste Mal, dass sie mit den anderen Spanierinnen raus konnte und da hat sie meinen Vater kennengelernt.

00:04:39: Mein Vater, Deutscher, hübscher junger Mann, groß, ne?

00:04:44: Und nicht meine Mutter, ein Meter Fünfzig!

00:04:47: Aber auch eine hübche Spanierin... Ja.

00:04:50: ...und dann haben die sich sofort irgendwie ineinander verknallt.

00:04:52: Cool.

00:04:53: Und da fing ihre Beziehung an.

00:04:56: Das ging dann weiter, mein Eltern haben gehyfertet natürlich und nach der Hochzeit sind sie dann zum ersten Mal nach Spanien und für meinen Vater.

00:05:07: Nach

00:05:07: der Hochzeit?

00:05:08: Ja, meine Eltern haben dann standesamtlich in Deutschland geheiratet und sind danach Almerie und haben hier kirchlich geheiratsen vor der ganzen Familie.

00:05:16: Aber

00:05:16: ihr Vater wusste das?

00:05:19: Mein Großvater hatte das auch nie erlaubt, dass sie unverheiratete wieder zurück mit einem Mann aus Spanier kommt Ja?

00:05:27: Also es war Ziel sozusagen, dass sie nach Deutschland fährt um einen Mann zu finden.

00:05:32: Nein

00:05:33: nicht!

00:05:33: Also mein Großvater meinte lass ihn mal gehen.

00:05:36: Sie wird dann schon erfahren was gut ist und dann kommt sie nach einem Jahr wieder.

00:05:40: Meine Mutter kam da noch vierzig Jahren wieder.

00:05:42: Oh krass, krass.

00:05:44: Und wie gesagt also als meinen Vater dann zum ersten Mal nach Almeria kam ja weißte Nachkriegskind viel Hunger Nur Dorf, also es war und er sah dann hier Strand bis Leben her.

00:05:57: Der war für meinen Vater klar.

00:05:58: Also das ist meins.

00:06:00: Die Frau gebe ich nicht mehr auf.

00:06:02: Egal wie sie ist!

00:06:08: Und ja und das ist meine Geschichte.

00:06:10: Ich bin natürlich in Deutschland geboren Kindergarten Grundschule Gymnasium.

00:06:16: aber wir sind immer nach Spanien in den Osterferien Sommerferien Weihnachtsferien Und unsere ganze Familie ist ja auch hier.

00:06:24: Also die Geschwister meiner Mutter, mittlerweile die neue Generation wie ich das immer so sage... Ich habe viele Cousins, die in Frankreich leben, England, Deutschland, Argentinen also... Multikulturell!

00:06:36: In Teilen können wir auch schon kennenlernen.

00:06:37: Ja stimmt genau.

00:06:40: Aber wir finden immer alle Irgendwie zusammen.

00:06:45: Die Homebase hier?

00:06:47: Wo bist du genau an Deutschland geboren, also wo...

00:06:49: Ich bin in der Nähe von Köln geboren.

00:06:52: Also zwischen Kölne und Achendürm.

00:06:56: Und dann hast du immer zwischen zwei Welten gelebt quasi, also Spanien, Deutschland, immer so hin und her.

00:07:07: Du bist ja dann auch irgendwann nach Berlin, ne?

00:07:09: Hab ich damit bekommen.

00:07:10: Wie kamst du dazu?

00:07:11: Nach dem Abi, also habe ich mein Studium begonnen in Köln leeramt und bin danach den Studium nach Berlin Und hab dann auch da also gearbeitet und auch unterrichtet in der Volkshochschule.

00:07:22: Okay, also du hast dann schon als Lehrerin quasi praktiziert?

00:07:27: Genau ja!

00:07:28: Das war schon immer so eine Passion von dir.

00:07:31: Auf jeden Fall weil meine Art zu lernen immer anders war als was man so in der Schule mitbekommt.

00:07:38: Ja, immer anders irgendwie.

00:07:40: Cool!

00:07:42: Darf

00:07:42: ich mal kurz zwischen?

00:07:43: Die kannst du gerne jetzt so kurz.

00:07:44: deine Tochter ist hier, die versteht dich kurz was fragen oder?

00:07:48: Die mit der Passer.

00:07:52: Ist

00:07:58: halt die Situation jetzt hier draußen und die sitzen nicht bei uns im Leben...

00:08:03: Also ist gut passiert.

00:08:05: Genau, also das heißt du bist dann nach Berlin und wo hast du in Berlin gelebt?

00:08:10: In Charlottenburg.

00:08:10: Ah ja, in Charlotttenburg auch.

00:08:15: Cool!

00:08:16: Und dann... Du hast dann unterrichtet, hast dein Leben dort quasi aufgebaut und wie kamen die Entscheidungen zu sagen okay ich möchte nicht mehr den Wechsel von Deutschland und Spanien sondern ich möchte nur noch in Spanier sein.

00:08:33: Also es war halt so, als ich in Berlin war... Ich habe das ja schon mal als Kind immer vermisst.

00:08:38: In Deutschland, ne?

00:08:40: Schlechtes Wetter, Herbst-, Winter- Einzelkind.

00:08:44: Ich hab zwar eine Schwester wie ich das so nenne.

00:08:49: Für mich war das irgendwie immer einsam und jedes Mal wenn ich nach Spanien kamen alle Cousins von überall, wir waren alle zusammen!

00:08:55: Wir haben immer alles zusammen gemacht und das war für mich immer so.

00:08:59: Das hat mir immer so gefehlt in Deutschland.

00:09:03: Das lag mir dann immer so schwer im Magen, ne?

00:09:05: Das war etwas wo du sagst es nicht, so nicht.

00:09:09: und ich war da in Berlin alleine mit meinem damaligen Partner und mein Vater hat dann gesagt so, wer hat ja damals im Straßenbau gearbeitet?

00:09:18: und er meinte nee, ich pack das nicht mehr bis zu den Sechzig.

00:09:23: Ich mach eher Schluss auch mit weniger Rente Ist mir egal, aber ich ziehe nach Spanien.

00:09:30: Und dann habe ich mir gedacht... Ich fahre mit!

00:09:34: Jetzt ist okay und dann sind wir dann zusammen hierher.

00:09:38: Also meine Eltern nahmen ja natürlich auch her Haus hier und dann haben alle Zelte abgebrochen.

00:09:45: Ich hab da meine ganzen Klamotten und Sachen bei meinem Freund Jens gelassen.

00:09:51: Das kommt ja dann auch in die Geschichte.

00:09:54: Dann sind wir nach

00:09:55: Spaniën

00:09:56: Dann sind wir einfach nach Spanien.

00:09:58: Ja, verstehe ich schon.

00:09:59: Auch Deutschland in meiner Wahrnehmung ist ja schon eher so ein bisschen anonymisiert und auch gerade wenn du selbst viel Familie auch noch jahr hattest und in Berlin halt nicht, dann macht das natürlich total Sinn auch im meiner Welt zu sagen man geht zurück zu seinen Wurzeln obwohl du auch in Deutschland geboren bist.

00:10:19: trotzdem sind deine Wurzen irgendwo hier.

00:10:21: also super spannend.

00:10:24: Ich denke mir dann auch immer, es geht sich nicht nur um die Wurzeln.

00:10:31: Auch da wo du einfach sagst hier geht's mir gut.

00:10:35: Es muss ja nicht unbedingt sein da wo Du herkommst oder das was Du kennst.

00:10:41: Es kann doch irgendwo anders sein wo Du sagst hey!

00:10:44: Hier passt es.

00:10:45: Hier ist es gut.

00:10:46: Ja fühlt sich dein Bauch und deine Seele...

00:10:49: Genau.

00:10:50: Ja, genau.

00:10:51: Und

00:10:51: ich verstehe warum du dich jetzt zuhause bist.

00:10:53: Also wirklich ... Ich fand dich sehr gut

00:10:56: aber

00:10:57: dann kommen wir auch später.

00:11:00: Ja spannend okay das heißt so bist du mit deinen Eltern und deine Mama war natürlich auch total fein?

00:11:05: Okay gehen zurück sozusagen und dann bist du hier in die Gegend sozusagen.

00:11:14: Und was hast du dann gemacht hier?

00:11:17: Also, weil du musstest dir ja auch einen neuen Job suchen.

00:11:20: Du musstest gucken wie das zu dich selbst organisiert ist mit Wohnung und wie auch immer... Wie war es für dich?

00:11:27: Also wie gesagt meine Auswander-Geschichte, wenn ich das mal so sagen kann, ist natürlich anders als bei anderen Menschen, die viel riskieren Ein finanzielles Kissen brauchen, wenn man das so sagen kann.

00:11:45: Weil wir hatten ein Haus und meine Familie ist hier.

00:11:47: Ich kannte die Gegend.

00:11:50: Also ich spreche Spanisch?

00:11:53: Ja.

00:11:53: Das ist natürlich anders.

00:11:55: Aber

00:11:55: auch dazu spricht

00:11:56: er nicht.

00:11:58: Aber

00:11:59: da kann ich nachvollziehen, dass man hat ja schon eine feste Base wo man sagt, ich kann meinen Lebensmittelpunkt jetzt auch hier wieder aufbauen mit dem was ich habe.

00:12:11: Ja, das kann ich schon nachvollziehen.

00:12:13: Dass man dann sagt, dann gehe ich doch lieber dahin wo die Familie ist.

00:12:18: Das hat man in den letzten Folgen schon ein bisschen thematisiert dass es für uns natürlich auch so ein Ding ist wir sind immer unterwegs und lassen ja die Familie eigentlich zu Hause was halt auch viel mit sich bringt

00:12:32: auf jeden

00:12:32: Fall.

00:12:32: Deswegen kann ich denen für dich jetzt auch nachvollzehnen, dass du sagst, ihr seid doch eher hier wo die familie ist mehr verbunden noch fühlt.

00:12:42: Auf dem Punkt

00:12:43: Deutschland hast du dich auch so... Du hast hier noch den deutschen Pass und ist das für dich trotzdem Heimat?

00:12:52: Oder hast du das komplett hinter dir gelassen?

00:12:55: Also, es war ja immer seltsam als Kind.

00:13:01: In Spanien war ich die Deutsche in Deutschland, weil ich die Spanierin.

00:13:06: Und ich muss ganz ehrlich sagen Also es war absolut nicht schwer hierher zu kommen, das hat sich angefühlt wie immer.

00:13:13: Aber so ist halt auch wenn ich nach Deutschland gegangen bin, hat sich auch angefühlt wie immer.

00:13:18: aber jetzt wenn ich zurückdenke... Ich habe ja jetzt auch meine Großeltern, meine deutschen Großeldern die leben nicht mehr.

00:13:27: Ich hab vielleicht meine Tante noch in Deutschland, aber das ist dann auch alles und ich habe auch absolut keinen Bezug mehr zu Deutschland.

00:13:34: also ich würde da gerne natürlich Urlaub und so.

00:13:37: Aber Deutschland, in meinem Tag für Tag oder dass ich sage würde es vermissen?

00:13:45: Ne absolut nicht!

00:13:48: Ja dafür hast du dir hier auch schon viel zu viel aufgebaut Zu Hause, was du auch hast.

00:13:56: Ich verstehe schon, dass man mit den Jahren irgendwann auch in Bezug zu einem Land verliert.

00:14:01: Also ich merke es ja jetzt schon bei mir.

00:14:03: Wir sind seit Jahrzehntausend und zweiundzwanzig Reisende sozusagen.

00:14:09: Und wir sind auch sehr viel in Spanien und irgendwie fühle ich mich hier auch schon sehr, sehr zuhause so.

00:14:16: Wie du vorhin vielleicht auch schon meintest, zu Hause ist halt ... Ein Ort, wo man sich gut fühlt.

00:14:21: Egal wo das ist und wo man auch das Gefühl hat, dass wir kommen oder seit so einem Bauch und Kopfding.

00:14:28: Total!

00:14:30: Okay dann nochmal zurück... Und so ein bisschen abgeschweifte, nicht schlimm passiert.

00:14:36: Du bist ja dann ausgewandert mit deinen Eltern und du musstest ja auch mit Job usw.

00:14:41: gucken.

00:14:43: wie geht es voran?

00:14:43: Wie war das für dich?

00:14:45: oder was hast du denn gemacht?

00:14:46: Ich habe alles probiert.

00:14:47: Am Anfang habe ich alles ausprobiert.

00:14:50: Ich hab unterrichtet privat, Deutsch, Englisch... Entschuldigung!

00:14:57: Dann war Personal Secretary von einem Hoteldirektor.

00:15:04: Und aber es war immer so meine Form, nee ich will Kindern oder ich will zeigen wie ich halt Sprachen lerne weil das nicht so konventionell ist.

00:15:14: wenn ich was mal sagen darf und ich habe dann in diesem Hotel gearbeitet als persönliche Assistentin und das war irgendwie nicht so für mich.

00:15:25: Dann hab' ich mich auch mit meinem Vater.

00:15:26: mein Vater Es ist jetzt leider seit drei Jahren verstorben.

00:15:31: Und jede Idee, die ich irgendwie so hatte ... waren Ideen, wenn ich da drüber nachdenke.

00:15:39: Was war das für ein Gotteswillen?

00:15:40: Wie konnte der gute Mann nur mich da unterstützen?

00:15:46: Ich will eine Schule aufmachen!

00:15:49: Da war meine große Tochter Emma, die war gerade mal drei Monate alt und ich hatte mich grade von ihrem Vater getrennt weil Das führt zu nichts.

00:15:58: Ich mach weiter mit meiner Tochter alleine,

00:16:00: ne?

00:16:02: Und mein Vater meint ja klar und unterstützt dich!

00:16:07: Ich hab auch echt absolut... Also heute wenn ich da so überlege, meinte ich Mann wie blauäugig warst

00:16:13: du?!

00:16:13: Ich habe absolut keine n-nichts geguckt, wie viele Sprachenschulen gibt es in diesem Viertel?

00:16:21: In dieser Stadt.

00:16:22: Wo leben die meisten Kindern?

00:16:23: Ey ich hab gar nichts gemacht!

00:16:25: Ich habe einfach gesagt das lokal will ich, das gefällt mir.

00:16:29: Da baue ich meine Sprachschule genau und da kommt meine Sprachen-Schule hin.

00:16:32: Und mein Vater meint ja klar ist gut wie immer.

00:16:35: Aber ich glaube manchmal ist es auch gut so zu sein.

00:16:39: also ein bisschen erkenne ich mich in dich auch wieder so weil Tausende Ideen, wenn man da so ein bisschen ... vielleicht doch.

00:16:48: Klar, ein bisschen müssen Dinge auch überdenkt oder überdacht werden.

00:16:52: Ganz klar!

00:16:52: Aber ich glaube dass so eine gewisse Blauäugigkeit auch gut sein kann weil man mit wenig Angst reingeht und Angst ist ein ganz schlechter Begleiter weil Angst lebt dich in einem was Fuß.

00:17:03: wie viele Menschen haben so viele Talente haben Angst vor einer Selbstständigkeit.

00:17:08: Was is wenn?

00:17:09: Und wenn wir uns immer wieder diese Fragen stellen Was Is Wenn?

00:17:13: Kombini ins Machen?

00:17:14: und im Grunde finde ich das schon

00:17:16: gut

00:17:17: auch so wie du es gemacht hast.

00:17:20: und vielleicht jetzt im Nachgang denkst du Gott, wie kann man würdest du jetzt vielleicht noch anders machen?

00:17:24: Aber zu dem Zeitpunkt war's ja gut.

00:17:27: Weil du dann ... Du hast dir ein Gefühl dafür gehabt und gesagt das ist was ich will!

00:17:32: Das fühlt sich gut an, das mache ich jetzt.

00:17:34: Und siehe heute mal drauf.

00:17:35: Ja.

00:17:38: Stimmt.

00:17:39: Also es war damals auch wirklich nicht einfach.

00:17:42: Meine kleine, meine große mittlerweile.

00:17:44: Wie gesagt, die war drei Monate alt.

00:17:47: Und dann hatte ich ja das Glück, also mein Vater war wirklich der hat mich immer in jedem Wahn unterstützt.

00:17:53: Also ich vermisse ihn auch sehr.

00:17:56: Dann hatte ich auch das Glück dass meine Eltern gesagt haben, also meinen Vater vor allem, wenn du dir jetzt ein Business aufbaust, dann musst aber bei uns in der Nähe leben weil wer kümmert sich denn um dein Baby?

00:18:07: Weil ich habe ja zwölf Stunden am Tag gearbeitet.

00:18:11: Und dann kam das halt mit dem Haus.

00:18:13: Meine Eltern haben beschlossen, dieses Haus zu kaufen in derselben Straße fünf Fäuser weiter entfernt so dass Emma immer bei meinen Eltern sein konnte und da schließt sich dann auch wieder der Kreis.

00:18:25: Ich kann mich nicht erinnern, dass mein Vater mit mir als Kind mal auf dem Spielplatz war.

00:18:29: Der hat immer gearbeitet.

00:18:30: Immer, immer, immer am Wochenende dieser Taxi gefahren also abgesehen von seiner Arbeit und dann konnte er Das Wiederleben, was er mit mir nicht hatte.

00:18:44: Weil er die Zeit hatte?

00:18:45: Er ist zur Schulveranstaltung.

00:18:47: Er war also mit seiner Kaffeetasse am Spielplatz stundenlang.

00:18:51: Also was er damit nicht hatte und das... Also für meinen Vater freut es mich, dass er das mit Emma leben konnte.

00:19:00: Und für mich war das natürlich eine Topunterstützung, weil ich da echt... zwölf Stunden gearbeitet hat das erste Jahr.

00:19:06: Mittlerweile sieht es natürlich anders aus, ich habe jetzt schon Lehrerin angestellt und ein Top-Team und ich kann jetzt auch ein bisschen zurückstehen und kann die Verantwortung so ein bisschen ablassen.

00:19:21: Ja aber das ist jetzt auch schon so zehn Jahre her.

00:19:25: Finde ich ja auch gut weil schlussendlich ist man ja auch selbstständig oder hat ein Business um ihm dann auch irgendwann auch auch ablassen zu können.

00:19:33: Ich glaube, dass Unternehmen oder wenn man ein Business hat und zu sehr immer alles selber machen will, gehst du ja irgendwann kaputt ne?

00:19:39: Du siehst da selber, wenn du zwölf Stunden am Tag das kannst du mal eine Weile mache um dich aufzubauen, eine Struktur zu geben aber irgendwann muss man auch ein bisschen abgegeben.

00:19:49: Gerade wenn es gut läuft.

00:19:50: also ist es ja das was sich jeder Unternehmer oder jeder selbstständige wünscht, dass es läuft.

00:19:55: und wenn du dann sagen kannst du kannst Menschen anstellen und hast ein gutes Personal den du vertraust Das ist super mega, voll gut.

00:20:03: Also ich habe da wirklich Glück und das nehme ich auch nicht an als wäre es normal.

00:20:11: also ich bin da auch wirklich dankbar für.

00:20:14: Und ich denke mein Team unser Team wir sind alle wirklich glücklich, dass wir als Team zusammen sind in der Schule.

00:20:23: Schön!

00:20:24: Ich

00:20:24: glaube das wenn man auch eine gute Verhältnis auf Arbeit hat, dass man natürlich auch gerne hingeht und dann auch mal gerne vielleicht nochmal ne Stunde länger macht oder wie auch immer, wenn man so'ne zweite Familie denn da irgendwie findet.

00:20:35: So'n Arbeitsfamilie.

00:20:36: Das ist

00:20:36: mein Thema.

00:20:37: Familie ist voll guter?

00:20:40: Ich würde gerne noch einmal kurz auf das Thema eingehen weil du ja sagtest, dass du deine Art Sprachen zu lernen oder deine Art vielleicht auch Sprachen beizubringen anders ist.

00:20:50: Was meinst du damit genau?

00:20:53: Also ich kenne das ja damals in Deutschland, in der Schule, also es war dann wie... Ich habe ja Billingwall, ich hab ja dann Geschichte und Erdkunde auf Französisch gehabt.

00:21:07: Dann hatte ich auch Italienisch als AG im Abi Spanisch aber guter.

00:21:14: Aber es war halt immer so dieses Grammatiklesen-Aufgabenmachen.

00:21:22: Viel schreiben, viel memorisieren und ich habe in meinem Leben die Erfahrung gemacht, dass für mich hat das auf jeden Fall funktioniert und es war für mich auch viel einfacher und vor allem viel, das war viel mehr Motivation als anders zu lernen nämlich zu reden zu reden.

00:21:44: In praktischen Dingen, also das mache ich auch mit meinen Kindern jetzt in der Schule.

00:21:48: Wir kochen einmal im Monat und dann bekommen die das Rezept auf Englisch.

00:21:52: Dann lernen wir alle Sachen... Also alle Intensilien, die wir brauchen, mit dem Messer schneidest du, wie Part with your knife oder?

00:22:01: Also dieses ganze Praktische dass sie auch mit den Händen nicht nur immer Kopien ausfüllen und lesen und listening sprechen, dass sie den... Das hört sich immer so seltsam an, wenn ich das sage.

00:22:18: Aber ich lerne Sprachen durchhören!

00:22:22: Ich höre den Sound und imitiere diesen.

00:22:26: Das habe ich als Kind schon gemacht.

00:22:27: Ich weiß, das hört sich verrückt

00:22:29: an.

00:22:29: Nee, das hörst du gar nicht vor.

00:22:32: Mein Onkel ist Musiker der kann bis heute keine einzige Note lesen.

00:22:36: Genau,

00:22:37: der

00:22:37: hat alles was er an Musik.

00:22:39: übrigens liebe Grüße.

00:22:41: Lieber Sonny.

00:22:42: Liebe Grüße!

00:22:44: Er hat alle Songs, alles was mit der Gitarre spielen konnte, hat er durchs Hörn gelernt und ich finde dass deine Ansatz oder dein was du sagst logisch sehr wertvoll ist weil wenn du gerade ist ja mal Kids oder so du kochst mit denen die sind drinnen bereiten was zu und wissen dann, wie das Gericht oder das Gemüse oder wie auch immer noch auf Englisch heißt.

00:23:08: Vor allen Dingen und das Thema hatten wir schon mal finde ich, dass du damit alle Lerntypen ansprichst.

00:23:14: Einer ist eher so wie du.

00:23:15: Du hörst der andere durchsprechen und der andere machen.

00:23:20: Und dadurch sind halt alle Sinne angesprochen und dein Gehirn ist viel, viel aufnahmefähiger als wenn du trocken an einem Schreibtisch sitzt und da irgendwelche Arbeitsblätter vor dir hast unten im Bild von einer Karotte oder von Cucumber oder was auch immer.

00:23:34: Also wenn du da irgendwas hast, das finde ich macht total Sinn, was du sagst.

00:23:38: also finde Ich kann nicht, dass das verrückt klingt.

00:23:40: Das ist spannend!

00:23:43: So machst du es mit all deinen Schülern?

00:23:44: Also hast du Schüler von Bist oder...das machst du da genau?

00:23:48: Also ich hab Schüler ab zwei Jahre.

00:23:51: Zwei bis äh also Ich bin Examinationscenter, Cambridge Examination Center.

00:23:56: Ähm... ich hab Schüler von zwei Jahren und ich hab Schülern die Zwei-und-Siebzig sind.

00:24:01: also das Gute ist bei mir in der Schule.

00:24:04: Das finde ich auch immer so toll da geht mir das Herz auch!

00:24:07: Ich habe Generationen bei mir an der Schule.

00:24:09: Ich hab Großeltern, deren Kinder?

00:24:12: Die Enkelkinder?

00:24:16: Und da schließt sich halt wieder der Kreis, was bei mir im Leben so wichtig ist Familie.

00:24:21: Dass das dann wieder alles zusammenkommt.

00:24:23: Aber es ist natürlich unterschiedlich wenn die Kleinen kommen Da machen wir viel praktisches Vokabular Viel reden Reden Wiederholende Aktionen dass sie in Sätzen kompletten setzen lernen.

00:24:36: Wenn Sie natürlich größer sind wenn jetzt zum Beispiel Grundschule oder Teenager Dann müssen sie natürlich klar Grammatik.

00:24:44: aber Für mich ist es wichtig, weil meine Schüler ja nachmittags immer zum Unterricht kommen.

00:24:49: In Spanien ist das privat und nicht so wie in Deutschland, dass ihr dann Abi macht und automatisch hast du dann ein B-Zwei.

00:24:56: In spanien is's nicht so.

00:24:58: Wie darf ich mir das vorstellen?

00:25:00: Also wenn jetzt in Spanier niemand das Abitur abschließen will hat er im klassischen Schulunterricht keine Fremdsprache.

00:25:08: Er musste es außerhalb dessen machen oder...

00:25:11: Die Schüler haben schon Französisch Englisch Aber sie haben keinen Titel.

00:25:19: Und in Spanien ist es so, und das Niveau ist auch nicht so hoch.

00:25:23: Also in der Schule, ich sehe Sie an meiner großen Tochter Emma, die ist jetzt vierzehn ... Was Sie da machen?

00:25:27: Ist immer nur Kopien mit Karmatik, Karmatek, Kermatek vielleicht mal ein Listening, kein Speaking absolut nichts!

00:25:35: Aber wenn Sie dann zur Uni gehen und Ihr Studium abschließen bekommen Sie den Titel nicht wenn sie kein B-I oder B-II in einer europäischen Sprache haben.

00:25:46: Na ja gut, jetzt britisch Englern gilt nicht mehr als Europa aber es ist immer noch englisch und da das in Spanien nicht garantisiert ist, ist es garantiert.

00:26:00: Garantieförderung?

00:26:02: Ich mache dann immer so... Ich switche dann immer von einer Sprache zu anderen.

00:26:07: Entschuldigung!

00:26:08: Da das nicht garantiert ist müssen sie sich privat zu einem Examen.

00:26:17: Okay, spannend.

00:26:18: Weil das haben wir in Deutschland gar nicht.

00:26:19: In Deutschland hast du ja auch Fremdsprachen nach Abi also musst du zweite Fremdsprache auf jeden Fall drin haben.

00:26:25: Ich glaube, du hast die Wahl zwischen Französisch-Spanisch und Russisch glaub ich immer noch mit

00:26:30: drinnen.

00:26:31: Ich bin mir aber nicht sicher.

00:26:32: Also wer da Ahnung hat bitte schreibst gerne in die Kommentare.

00:26:35: Aber du hast es auf jeden fall eine mit drin und man müsst es für deinen Studium was zu abschließen nicht nachweisen!

00:26:42: Dass du jetzt expliziten B-Eins oder B-Zwei, wie auch immer

00:26:46: hast.

00:26:46: Die entpeilen schon!

00:26:47: Das ist nicht

00:26:47: spannend aber das ist ja auch gut.

00:26:49: Für mich

00:26:50: ist es gut mit meiner Sprache.

00:26:55: Alles

00:26:56: richtig gemacht!

00:26:59: Okay Schwand, wie viele Sprachen sprichst du?

00:27:05: Da kommen wir wieder zu dem Unterschied weil ich sage dann immer sprechen... und sprachen die Spreche und schreiben kann.

00:27:13: Also sprachen, die ich spreche und schreibe kann, spanisch, deutsch, englisch, französisch.

00:27:22: Sprachen, das ich nur sprechen kann aber nicht schreiben kann wäre dann holländisch, katalan... Gut.

00:27:31: Das ist ein anderes Thema, ob ich das als Sprache anerkenne und italienisch.

00:27:38: Ah okay cool!

00:27:39: Also es ist schon viel.

00:27:42: War das einfach so?

00:27:43: diese ganzen Sprachen meine Deutsch?

00:27:45: Spanisch sowieso Englisch klar Weltsprache, für dich gerade als die Sprachenlehrerin.

00:27:50: Wie kamst du zu Französisch?

00:27:53: Wie kamest du zu Italienisch wie... Also das ist ja... Wie kam's zu Hollandisch?

00:28:00: Ich meine so sehr doch eine bunt gemischte Sprache und auch nicht unbedingt arztverwandt.

00:28:06: Ich glaube spanisch und französisch.

00:28:08: wer spanische kann kann.

00:28:09: Ja

00:28:09: italienisch auch.

00:28:10: Gehört dazu.

00:28:11: Okay spannend aber ich sag mal jetzt holländisch.

00:28:14: Wie kommt es?

00:28:16: in der Nähe von Köln geboren, also ziemlich nah an der Grenze zu Holland und ich hatte da halt auch viel Kontakt mit Freunden die aufs Holland waren.

00:28:28: Und die haben halt immer holländisch miteinander gesprochen.

00:28:30: und dann habe ich das, wie ich immer so sage.

00:28:32: Ich höre die Sprache?

00:28:34: Dann hab' ich das dann da so gelernt!

00:28:35: Und natürlich meine Kusine, die in Amsterdam lebt... Also wenn die nach dir kommt und ihre Söhne dann sag' ich, bitte sprechnet mir hollendisch, die machen das auch, also damit ich das noch frisch halte.

00:28:47: Das ist holländig der Part.

00:28:49: Italienisch.

00:28:50: mit sechzehn Jahren habe ich mich in Italien verliebt, mit denen wir euch vier Jahre zusammen kauert.

00:28:56: Spezifisch.

00:28:58: Aber ich habe italienisch gelernt.

00:29:00: Er

00:29:00: hat nur italienische Sprache.

00:29:02: Genau,

00:29:02: er hat nur Italienische und wir gesprochen.

00:29:05: Hättet ihr auch eine andere Sprache mit dem?

00:29:06: Natürlich

00:29:07: doch!

00:29:07: Der hätte auch mit mir ... Nee,

00:29:09: ich hab ihm gesagt, bitte, das ist italienisch.

00:29:13: Und auch seine ganze Familie, die haben alle mit mir italienischen gesprochen und ähm...

00:29:17: Also hat es was Gutes gehabt?

00:29:18: Die Beziehung?

00:29:21: Das war gut!

00:29:25: Und Katalan, als ich dann nach Spanien gekommen bin, habe ich ein halbes Jahr für diesen Hoteldirektor in Halbisjahr in Katalonien gelebt Und die sind ja so verschlürsend in ihrem Kopf.

00:29:40: Da blieb mir nichts anderes übrig, da war ich echt im tiefsten Katalonien, da bliebe mir einfach nix anderes übrig als Katalan zu lernen!

00:29:48: Weil alle haben auf Katalan gesprochen... Also...

00:29:52: Ist das so ein Unterschied von der Region?

00:29:54: Die sind ... Nee also ich würde sagen es ist ein Dialekt für mich aber das darfst du natürlich nicht sagen und dann würdest du die verletzen.

00:30:01: Da scheiden sich die Häuptanen.

00:30:03: Aber äh Das war schon heftig.

00:30:08: Sie können

00:30:09: alle Spanisch!

00:30:11: Natürlich, sie wollen nur nicht

00:30:13: wie in Frankreich.

00:30:15: Viele können ja Englisch oder auch andere Sprachen, aber

00:30:18: sie sind schon

00:30:20: sehr französisch.

00:30:20: Obwohl

00:30:20: es immer lustig ist, wenn wir Franzosen trägt, die dann scheinen Englische sprechen und das geht dann nur mit Händen auf Füchern... Und die hören noch nicht auf zu reden!

00:30:28: Ja?

00:30:28: Wenn ich mitkriege würde okay, der Versteht

00:30:30: mich nicht

00:30:31: mehr.

00:30:32: Dann

00:30:32: würde ich denn irgendwie alles klar.

00:30:33: Aber der Franzose, der erzählt dir dann jetzt,

00:30:36: er lebt sich.

00:30:36: Wir haben eigentlich gar nicht mit Franzosen so, die wir so getroffen haben, so unterwegs, aber eigentlich immer guter Paar.

00:30:43: Bei den Älteren, die sich mitteilen müssen Die sind zack, dann stehen die da zehn Minuten und du.

00:30:49: Dann wünschst du noch irgendwas?

00:30:50: Und dann sagst du okay!

00:30:53: Alles verstanden

00:30:54: ja.

00:30:57: Ja spannend auf jeden Fall.

00:30:59: Meine so viele Sprachen ist natürlich ungewöhnlich.

00:31:04: Kann nicht jeder.

00:31:05: Ist für mich super spannend weil du damit natürlich... Du kannst damit öffnest viele Welten und ich finde schon Rachen Öffnen Welten, öffnen Welt zu Kulturen, zu Menschen.

00:31:17: Zu denen ihren Erfahrungen und Lebensstilen, zu der Kommunikation selbst.

00:31:23: Und das ist natürlich super schön.

00:31:25: Ja?

00:31:26: Super schön!

00:31:27: Also wir haben jetzt schon ein paar Tage hier verbracht... Und wir haben jetzt schon die Familie von Diana kennengern dürfen und das war hier wirklich multikulturell.

00:31:36: Auf jeden Fall!

00:31:37: Ja, ich sag mal das baue wirklich seine Leffen aus Holland.

00:31:41: Andressen Pedro?

00:31:42: Ja dann waren

00:31:43: noch der Engländer der da war.

00:31:45: also es war schon lustig Deine Mutter die ja auch noch teilweise Deutsch spricht ab und

00:31:49: zu.

00:31:50: Es war eine Mischung aus Spanisch, Deutsch Hollandisch, Englisch.

00:31:56: War cool!

00:31:57: Wir haben es sehr geliebt.

00:31:58: Das

00:31:58: war wirklich

00:32:00: schön.

00:32:00: Ja, war sehr schön und ich glaube da kommen wir auch zu so einem Punkt was uns aufgefallen ist bei dir.

00:32:06: dein Haus ist immer offen du hast immer super viele tolle Menschen hier.

00:32:14: auch das also meine wir sind ja seit letzter Woche Donnerstag glaub ich sind dabei dir genau wie herzlich du auch bist Du bist sehr offen, also du bist im Herzen sehr offen.

00:32:26: Also das merkt man auch!

00:32:28: Du bist willkommen heißen und die Menschen hier in deiner Nähe oder in deinem Umfeld sind alle durchweg super sympathisch.

00:32:37: Alle mit dem Lächeln im Gesicht.

00:32:40: Alle sehr hilfsbereit und nett und freundlich und einfach tiefenentspannt.

00:32:47: Es ist einfach... Man merkt die Wärme einmal in dem Ort wo wir sind bei dir ganz, ganz krass.

00:32:55: Also es ist einfach wunderschön hier und wir wollen ja auch gar nicht weg.

00:33:00: Ich möchte auch nicht dass ihr wegfällt.

00:33:01: Einfach

00:33:03: so schockverliebt, schon verliebt

00:33:05: im Gegend

00:33:06: in euch als Familie die Menschen hier das ist einfach Wahnsinn wirklich oder?

00:33:12: Auf

00:33:13: jeden Fall!

00:33:13: Ja also ich lieb's ja auch weil wir hier auf den letzten Wochen sehr viel Stress hatten.

00:33:21: Total krasser Zufall ist, wie ihr euch bitte kennengelernt habt und die wir hier eigentlich hier landet sind.

00:33:27: Aber ich komme mir gerade... also ich bin jetzt schon zu Angelique gesagt, wo wir unten gesessen haben.

00:33:33: Ich komm mir gerade richtig runter und kann auch durch auffangen.

00:33:37: Es ist einfach

00:33:39: Frieden!

00:33:40: Und jeder darf so sein, wie er ist.

00:33:42: Jeder

00:33:43: ist entspannt Es ist auch die Gespräche und das ist super schön.

00:33:48: Das

00:33:48: hängt ja in den letzten Wochen hier immer bis in der Nacht gesessen,

00:33:51: ab und

00:33:51: zu haben wir noch Fußball geguckt.

00:33:54: Aber es war ja nebensächlich!

00:33:56: Ja also ich muss sagen es ist für wirklich sehr viel Wärme in dir und in der Gegend wo wir hier sind beim Haus und deiner Familie und auch in deiner Wahlfamilie so.

00:34:11: Wie hat Pipi Langstrumpf in dem Song dieses... Ich mach mir die Welt, wie

00:34:17: sie

00:34:17: mich gefällt.

00:34:19: Und das sage ich meinen Töchter noch immer.

00:34:23: Das was wir haben ist nicht normal.

00:34:27: also wir haben das Glück Wir sind gesegnet.

00:34:31: Also ich nutze jetzt mal das Wort obwohl ich nicht gläubig bin.

00:34:34: Ich glaube wirklich nur ans Universum und an gute Menschen.

00:34:39: Wir haben das Glück dass wir, abgesehen von unserer Familie Glut jetzt so, Vater-Mutter.

00:34:48: Dass wir uns unsere Familie aussuchen können und das ist... Weil viele Menschen haben dieses Glück nicht im Leben.

00:34:58: Und es sind auch wirklich so.

00:35:00: also wie gesagt du hast schon gesagt unser Haus ist immer offen und das war das Haus meiner Eltern auch.

00:35:05: Also das war immer ein Zufluchtsort wo Leute die Probleme hatten, denen geholfen werden mussten oder die einfach nur ihr Glück mit uns teilen wollten.

00:35:14: Die Tür war immer auf und das hab ich... Das hat immer mein Herz erfüllt als Kind.

00:35:19: deshalb habe ich diesen Sinn von Familie auch wenn sie nicht Blutzfamilie ist sondern dass die Leute in dein Leben lässt dir gut tun weil es ist auch so.

00:35:30: also wir haben ja auch Ich würde mal sagen Mitglieder in unserer gewählten Familie wo du sagen würdest Also wenn ich den auf der Straße begegne, würde ich den nie ansprechen.

00:35:41: Jean, unsere ähnliche Nachbarin fast neunzig das ist die Steinfilm-Dorf Die malt Steine und versteckt sie für die ganzen Kinder im Ort Und diese finden die Steinen.

00:35:51: uns sind dann superglücklich Clive, der Engländer Der alte Segelbote irgendwie wiederauf baut Und sich hierher kommt, sich in einen Ort verliebt und ein Haus kauft.

00:36:03: Mein Freund Jens aus Berlin der nach dreißig Jahren Arbeit gesagt hat, so jetzt Schluss aus.

00:36:08: Ich besuch meine Freundin in Spanien.

00:36:10: Der kommt hierher, verliebt sich in den Ort, fühlt sich wie in einer Familie und kauft sich auch ein Haus.

00:36:16: Dann haben wir noch Rüdiger unseren Freund aus Bayern.

00:36:20: Der hat dann das Apartment ... ich hab ja einen Airbnb, eine Garage habe ich ausgebaut zum Airbnb.

00:36:26: Da hat sie sich da eingemietet, da hat es sich so in den Orts verliebt, er hat sich auch einen Apartment gekauft, der kommt immer wieder!

00:36:34: Also es ist dieses, ja diese, wo du sagst das sind Leute die haben ein gutes Herz und die passen.

00:36:43: Und es fühlt sich gut an!

00:36:44: Ja.

00:36:45: Und da sind Leute wo du sagen würdest hey also echt mit denen... ich würde dir auf der Straße nie ansprechen wenn wir ein bisschen Kaffee trinken oder so willst.

00:36:52: du hast du nicht mal Lust zu grillen?

00:36:56: Das sind total unterschiedliche Menschen Auch vom Alter, auch von der was weiß ich politische Ideen ist so.

00:37:03: alles spielt.

00:37:05: Alles keine Rolle.

00:37:05: Es ist dieses wo kann wir uns helfen?

00:37:09: Kühlen wir uns gut?

00:37:10: Lass uns ein bisschen Zeit verbringen lass uns etwas lachen lasst uns zusammen weinen!

00:37:15: Das passiert auch aber hier.

00:37:18: das ist auch wirklich das was ich meinen Kindern immer zeigen will.

00:37:21: also Du musst alle akzeptieren, du weißt nie was der andere Menschen seinem Leben durchmacht.

00:37:28: Du musst immer tolerant sein!

00:37:29: Du darfst nicht sagen, nee ich mag es nicht weil du so bist, nein das hat absolut nichts damit zu tun.

00:37:36: Du muss immer auf das Herz schauen und wenn ihr helfen kannst, dann hilfst du.

00:37:41: Egal ob ... naja gut, egal... Wenn ihr helfen kann, hilfest du.

00:37:46: Das ist toll.

00:37:47: also du gibst sehr viel und ich glaube dass Auch wir, wenn wir hier irgendwann losfahren sollten.

00:37:56: Dass wir ein Stück auf jeden Fall davon mitnehmen werden.

00:37:59: Also es ist eine ganz tolle Erfahrung hier zu sein und das beseelt uns richtig!

00:38:04: Wir sind ja angekommen und es war direkt so... als wäre so richtig wie so ein Stein weg und man nähen sich zurück tiefenentspannend so, also auch was du so erzählt hast hier.

00:38:17: Was die Gemeinschaft auch macht.

00:38:19: Also es ist ja wirklich... Die komplette Gegend hier ist ja so eine tiefe Gemeinschacht für Älteres wird geguckt, das wird organisiert, das wurde für die Kinder feiern gemacht.

00:38:33: Eine Riesenschaumpartie.

00:38:36: Also die Gemeinheit selbst hier ist der Wahnsinn.

00:38:41: Hier kann man noch alt werden.

00:38:42: Ja,

00:38:43: auf jeden Fall.

00:38:44: Es ist nur ein kleines Beispiel.

00:38:46: ich möchte euch nicht unterpressen meine Kleine die sind ja hier in der... Meine Große geht da ins Gymnasium unten in die Stadt und die beziehen auch alle ein.

00:38:53: also wenn sie sagen so die Familien kommen dann rufe ich natürlich die ältere Dame Jean die fast neunzig ist die kommt dann auch mit und er gleift.

00:39:00: die kommen dann auch Mit.

00:39:02: Dann war das Thema traditionelle Spiele.

00:39:04: Da wurde in der Klasse gefragt, na wie spielt ihr denn heutzutage?

00:39:08: Ja mit dem Handy und mit dem Tablet und die Lehrerinnen... ja wir Eltern- und Familienangehörige meine Familie ist natürlich dann ein bisschen mehr ausgeweitet.

00:39:19: Wir wurden da natürlich unterrichtet und waren auch Stahlklare.

00:39:23: Dann hat die Lehrerin den Kindern gesagt, da hat die Schulklasse hier sechs Kinder in einer Klasse.

00:39:29: So, dann lass uns doch mal durchs Dorf gehen.

00:39:31: Mal gucken wie eure Eltern spielen oder... Dann standen wir natürlich da alle am Dorflats Seilspringen quasi Jean die ältere Dame mit neunzig Seilsspringen.

00:39:41: Bummi Twist!

00:39:44: Mit Steinen eben so traditionelle Spiele halt.

00:39:47: Dann war der Schäfer, der mit den Ziegen hier immer vorbeikommt hat dann Körpe geflochten und die Kinder haben sich ja gesagt, na sag mal wir gehen in die Schule und die sind hier und springen immer Seil

00:40:00: Von wegen meine Eltern arbeiten, die gehen arbeiten.

00:40:04: So sieht denn ihre Arbeit aus!

00:40:05: Aha okay.

00:40:07: Es war also hier in dem Dorf ist es wirklich... Also es werden alle und das ist wirklich Gemeinschaft.

00:40:14: Ja,

00:40:15: merkt man auch.

00:40:16: Wie

00:40:16: sagt auch so?

00:40:17: Das was du erzielt, dass es ja ... Keiner wird allein gelassen.

00:40:22: Es wird keiner.

00:40:24: in unserer Gesellschaft, und der wir aktuell lieben ist es ja oft so dass gerade ich sage mal auch die ältere Generationen leider hinten runterfällt.

00:40:32: dabei ist ja so viel Potenzial da und ich muss sagen Ich hatte auch das Privileg mit meiner Oma noch groß werden zu dürfen Und zum Beispiel altdeutsche Schriftlesen usw.

00:40:42: Wer kann dann das heute?

00:40:43: Und ich glaube dass wenn man uns in so einer Gemeinschaft lebt ob's nun deine deine eigene Blutsverwandtschaft ist oder eben Nachbarn, Freunde wie auch immer die können ja noch so viel beibringen.

00:40:53: Auch gerade den jüngeren Generationen Es wird ja heutzutage geht soviel Wissen verloren weil einfach Jungen eigentlich nicht mehr an einem Tisch sitzen es ist einfach alles anonymisiert jeder macht so sein Ding sitzt am Handy oder was auch immer und es geht halt ganz viel wissen verloren Weil wir haben dann früher gelernt Immer von Generation zu Generation wurde Wissen ja auch weitergegeben.

00:41:18: Und noch gerade heute sei es Sprache, meine auch Sprache verändert sich gerade in unserer heutigen Zeit.

00:41:23: wir sind so schnelllebig also auch meine so alt bin ich noch nicht aber die ganz junge Generation mit ihren Worten hatte ich früher auch und jeder von uns wahrscheinlich sein Jugendlichen Dialekt oder wie auch immer.

00:41:37: das ist halt Ja, geht halt viel verloren.

00:41:41: Viel Wissen, viel Erfahrung, viel was einfach schade ist und das es hier eben nicht und das ist toll.

00:41:50: Was natürlich auch wichtig ist also die Sensibilität, dass du einen älteren Menschen als Teil deiner Familie siehst, dass dass du diese Verantwortung dann auch übernimmst, ne?

00:42:06: Dass du sagst wie zum Beispiel Mensch Jean.

00:42:08: Also eine englische Nachbarin

00:42:10: z.B.,

00:42:11: für mich ist das klar.

00:42:12: Das hat meine Mutter mir damals schon gesagt.

00:42:14: wenn Jean was passiert, du warst Bescheid wir müssen für sie da sein.

00:42:17: Das steht außer Frage.

00:42:20: Es ist für die Kinder auch wichtig das zu sehen diesen Respekt und die Dankbarkeit also für mich es ist wirklich immer wichtig weil das alles was ich hier leben kann was meine Kinder hier leben können, ist nicht normal.

00:42:36: Das ist nicht Gang und Gebe.

00:42:40: Und dieser Austausch mit anderen Generationen, mit Geschichten... Ach Gott!

00:42:45: Wenn ich die Geschichte von Jean erzähle, das ist echt der Wahnsinn.

00:42:51: Die wurde mit dem Schiff nach Südafrika als sie klein war in der Kriegszeit ohne ihre Mutter, die war typhus erkrankt.

00:42:57: also dass alles dass meine Töchter das hören und sehen.

00:43:03: Und es ist auf jeden Fall wichtig, dass du an der Geschichte der älteren Person teilnimmst und dass du auch diesen Verlauf des Lebens kennst, ne?

00:43:14: Kind!

00:43:15: Du bist erwachsen... dann wirst du Älter, du brauchst Hilfe ...und diese Menschen die dich großgezogen haben oder einfach nur weil sie unsere Familie sind, die wir erwählt haben verdienen und benötigen unseren Schutz, unsere Hilfe.

00:43:32: Und das ist das also was ich weiß nicht wie ich das sagen soll.

00:43:39: Ich versuche zumindest dass diese Dankbarkeit immer da ist, dass man nichts für normal hält und dass man wirklich Leuten hilft wo man kann.

00:43:55: Da wächst man auch als Mensch.

00:43:58: Ich glaube, auch wenn man lernt, dankbar zu sein und das Gute zu sehen überall ist man auch grundsätzlich ein glücklicherer Mensch.

00:44:07: Also weil man sich auch an kleineren Dingen erfreut.

00:44:09: Und auch wir sagen immer wieder – und das haben wir in den Podcast schon öfter gesagt – dass wir schon finden, dass wir sehr privilegiert sind.

00:44:17: Es hatten nicht jeder die Option so zu leben, wie wir es tun.

00:44:21: Und auch das empfinde ich ganz doll, dass wir schon sehr privilegiert sind und ich sehr dankbar bin.

00:44:29: Natürlich gibt's auch mal Phasen, wo allerdings alles blöd, kacke aber sich dann immer wieder in Erinnerung zu rufen... Mensch uns gehts gut!

00:44:37: Also uns geht´s wirklich gut.

00:44:38: Das

00:44:39: muss ja auch sein.

00:44:40: Sonst wird's ja auch wieder ein Automatismus sein.

00:44:43: So ist das Leben halt.

00:44:45: Es kann ja nicht alles toll sein.

00:44:46: Aber gut Wenn dann irgendwann was schiefläuft, okay wie mache ich das jetzt?

00:44:53: Was mache ich jetzt und dass dann halt auch als Lektion mitnehmen.

00:44:57: Ja für sowas bin ich immer wieder dankbar.

00:45:00: Das sehe ich genauso wie du weil schlussendlich jeder Schritt den Du im Leben gehst und wir werden noch viele in unserem Leben gehen bringt dich ja immer weiter.

00:45:11: Also wirklich reich an Erfahrung machen und auch das ist ja wieder was Positives, also ich versuchte es auch um mal so zu sehen.

00:45:18: mein Glas ist immer halb voll und wir machen aus jeder Situation das Beste.

00:45:22: und wie gesagt wir sind sehr privilegiert, auch privilegert dass wir hier sein dürfen, dass wir diese Erfahrung machen dürfen und ja sind sehr dankbar darüber.

00:45:30: Und ich freue mich so da sie hier seid ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sehr

00:45:36: Ich würde gerne jetzt, gerade weil wir bei dem Thema sind dazu kommen.

00:45:40: die haben wir uns eigentlich kennengelernt.

00:45:43: Das würde mich jetzt auch mal enttäuschen.

00:45:45: Ist auf jeden Fall eine sehr lustige Geschichte.

00:45:50: Also ich habe mir in einem Unternehmen gearbeitet als Teamleitung und hab zum Teil ja auch das Rekutigen mit übernommen und wir haben neue Mitarbeiter gesucht bei mir im Unternehmen Und hatte dann irgendwann die Jana am Telefon.

00:46:05: Ich fand dich sowieso schon direkt sehr sympathisch und da hatten wir auch ein bisschen gesprochen, dass du in Spanien lebst und so und war ja sowieso die Verbindung dann da.

00:46:15: Da hast du dann bei uns angefangen.

00:46:17: Und ich frage mich bis heute warum?

00:46:19: Weil du hast eigentlich genug zu tun!

00:46:23: Also meine Schule, ich arbeite in meiner Schule immer nachmittags von hier bis neu.

00:46:28: Und da hab ich mir gedacht, Mensch, morgens ist dann immer sowieso ein Lehrlauf.

00:46:33: Die kleine Anne, die ist in der Schule, die große sowieso... Ich bin dann auch mit meinem Mann sagt immer, Kulito in Kiertung heißt das in Spanisch!

00:46:41: Du hast einen unruhigen Hintern wenn du irgendwie du kannst nicht sitzen bleiben.

00:46:45: und ich hab mir gedacht Menschen, ich weiß gar nicht mehr wo ich mich beworben habe.

00:46:51: Ich hab mich echt schon mehrmals gefragt, ich sag mal wo war das damals?

00:46:54: Ich habe da einfach die Bewerbung losgeschickt und dass mir, na Mensch wenn ich dann morgens zwei drei Stunden arbeiten kann.

00:47:01: Deutsch sprechen kann.

00:47:02: für mich war es vor allem wichtig, dass sich Deutsch sprechen können weil... Ich rede mit meinen Kindern zwar Deutsch, aber es ist immer dasselbe.

00:47:11: Hast du dir die Zähne geputzt?

00:47:12: Hast du dein Zimmer aufgeräumt?

00:47:13: Haste die Aufgaben

00:47:14: gemacht?

00:47:15: Hol deine Klamotten, schmeiß sie in eine Waschmaschine und mein Vokabular... Wenn ich dann zum Beispiel mit meinem Freund Jens oder Rüdiger spreche, dann denke ich, wie hieß das jetzt nochmal?

00:47:26: Wie hieß dieses Wort noch mal?

00:47:27: Damit ich muss irgendwie Deutsch reden!

00:47:30: Damit ich das wieder belebe.

00:47:32: Und ja, da bin ich darauf gekommen.

00:47:35: dann war sie bei mir im Team.

00:47:38: Das ist der Chefin überhaupt!

00:47:40: Danke schön, ja auch sehr glücklich drüber.

00:47:43: also wir haben uns ja direkt auch gut connectet.

00:47:46: wir hatten ja noch einmal mal so ein bisschen geschrieben und auch mal ein bisschen kurz gequatscht und irgendwann kamen der Trag Da hattest du mich angerufen und hat das irgendwie Arbeitsthemen irgendwas.

00:47:55: Und hast dann die Frage nach Menschen, wie war denn dein Wochenende?

00:47:57: Und ich meinte dann frag nicht sehr anstrengend.

00:48:00: Das war nämlich genau das Wochenende wo wir dich Fähre genommen haben von Fuertaventura eben zum Festland Spanien.

00:48:07: Und deswegen war es mit wo seid ihr nennen gerade und so und dann ach kommt doch gerne vorbei und ich direkt naja eigentlich liegt auf der Strecke okay let's go!

00:48:16: Und dann kam es dazu, dass du dann auch meintest Mensch egal was ihr habt.

00:48:19: Lass das mich wissen wenn ich euch unterstützen kann sofort und bei uns direkt war im Hinterkopf Wir haben eine Rückrufaktion von vw Dass wir bestimmte Dinge machen müssen.

00:48:31: so ne rückrufe aktion sind pflicht.

00:48:33: wir haben muss Ich auch zugeben ein bisschen mit gewartet mittlerweile auch schon die andere androhung der stilllegungen.

00:48:43: ich hatte denn mit dem mit der Zulassungsstelle und den Bundeskraftveramt dann auch schon telefoniert.

00:48:50: Wir haben eine Frist bekommen, eine Fristerlängerung... Und dann war aber klar wir müssen es jetzt machen!

00:48:55: Und dann hatte ich dich gefragt Mensch meinste?

00:48:58: Mit VW könntest du uns vielleicht unterstützen weil dein Spanisch einfach nach klaren Logospielen viel besser ist ob man das vielleicht sogar in Spanien machen könnte.

00:49:07: Ich habe diesen Satz noch nicht mehr beendet und es kam, du wusstest eigentlich gar nicht worum's geht.

00:49:13: klären.

00:49:13: Ja, mach ich!

00:49:15: Und dann kam es auch dazu.

00:49:16: Schickt mir alles zu?

00:49:17: Schickt mich alles zu und kurz danach war das auch geklärt.

00:49:22: Obwohl diese Rückrufaktion in Spanien nicht aktiv ist.

00:49:25: Ja genau.

00:49:26: Ja stimmt.

00:49:26: Außer die Airbag glaube ich.

00:49:28: Die airbag schon aber da gibt's noch was wegen Kälte für den Nordischen Länder.

00:49:33: Genau dieser Rückrufe ist halt in Nordischen Ländern Deutschland aufwärts hier in Spania nicht.

00:49:39: Aber da kommt wieder das Thema Familien Was ich dann immer so gerne, ne?

00:49:45: Der VW-Chef hier ist Vater von einem Schüler von mir.

00:49:51: Den habe ich dann auch kontaktiert und der hat nach VW Deutschland beantragt dass sie diese Aktion in Spanien machen können.

00:50:00: Und er dann alles mobilisiert damit das dann also dank ihm hat es dann geklappt.

00:50:04: In

00:50:04: jedem Fall ja, sind doch sehr dankbar!

00:50:07: Also wie gesagt wir waren halt jetzt eigentlich schon drüber mit unserer Frist.

00:50:13: Aber jetzt ist es erledigt.

00:50:14: und wie gesagt, ich glaube Erwegg war an Spanien auch weil das wussten wir gar nicht durch deinen Bekannten von vor Wir haben erfahren dass noch eine weitere Rückrufaktion dazukam eben die Erbecks tauschen zu müssen und dann eben diese die war ja vorher hatten.

00:50:30: und unser Glück war ja auch du hast ein Airbnb was zu der Zeit irgendwie vermietet war, weil das Auto muss natürlich eine Weile auch erst mal in die Werkstatt.

00:50:41: Wohin mit uns?

00:50:41: Normalerweise hausen wir dann immer vor irgendwelchen Werkstätten

00:50:46: aber wussten ja

00:50:46: noch nicht wie lange dauert es.

00:50:48: und du hast auch direkt gesagt hey komm ich habe mehr Bienbiet dass sich vermietet kommt einfach!

00:50:54: Ja und so war's jetzt auch.

00:50:55: also Super schönes Airbnb muss ich sagen.

00:50:58: Du hast ja die Garage, hat das der andere gesagt?

00:51:00: Das war eine Garage!

00:51:01: Hat das ausgebaut

00:51:02: und super schön... Und ich muss dir auch sagen, ich finde dein Stil von der Einrichtung zieht sich ja auch durch den Haus also deiner Privaten.

00:51:12: Zu deinem privaten Umfeld zieht sich ja auch und ich finde deinen Einrichtungsstil super schön.

00:51:17: Also wirklich, du hast so ein bisschen Oldschool, also so alte Kaugummi-Automaten, Retro Style mit so'n bisschen Banksy gemischt und mega cool!

00:51:28: Ich liebe das wirklich sehr.

00:51:29: Auch diese kleinen Details denn überall, die Bilder im RWN.

00:51:34: Ich hätt

00:51:34: auch hier in deinem eigentlichen Haus sozusagen.

00:51:39: Ja am Eingang.

00:51:40: Gutin und Kim oder was ich auch sehr cool finde, was man relativ selten sieht sind Bauhausbilder.

00:51:48: Oh ja, stimmt.

00:51:50: Das steht mir relativ

00:51:51: selten.

00:51:51: Ich glaube das ist mir auch aufgefallen.

00:51:53: Das zweite oder dritte Mal, dass ich bei uns aus Bildern sehe... Mega gut!

00:51:57: Mega gut.

00:51:58: Ja, das ist es mir auch direkt aufgefallen.

00:52:00: also da wird dann noch mal so ein Blick dafür oder hier wie sagt deine Kaugemi-Automaten, Spielautomaten wirklich auch original, ne?

00:52:08: Also sind sie ja richtig du hast halt aber aus einem Sammel, weiß nicht, so Sammlungen oder...?

00:52:13: Ja dank meinem Freund Jens an, Jens aus

00:52:24: Berlin,

00:52:25: ne?!

00:52:26: Wir können nur immer wieder sagen, wir sind sehr dankbar für diese Erfahrung die wir hier machen dürfen.

00:52:31: Für deinen Willkommen heißen von uns und für die Menschen die wir kennenlernen dürfen.

00:52:38: Wir haben uns verliebt, denn die Gegend in dich auch als Person.

00:52:41: Du bist superherzlich, super lieb und ja also wir haben uns ja eigentlich auf Arbeit nur immer telefonisch.

00:52:49: Also so gesehen dadurch dass wir komplett remote arbeiten und mein Team ja auch komplett remote ist das natürlich dann das sehen ja selten mal eine Meeting oder so.

00:52:58: aber dich jetzt mal live zu sehen und mein Gefühl war er schon immer sehr gut dir gegenüber und auch deine Stimme uns aber dich zu sehen und diesen Kontakt so jetzt entstehen zu lassen ist für mich super.

00:53:12: Für mich war das auch toll, ja!

00:53:16: Also wenn ihr sagt, ihr müsst jetzt wegfahren... Wir kommen wieder,

00:53:20: wir kommen

00:53:22: wieder!

00:53:23: Keine Frage,

00:53:24: hoffentlich!

00:53:27: Ja Diana, wir danken dir ganz doll, auch danke dass du heute deine Geschichte erzählt hast, Teil des Podcasts bist.

00:53:34: Möchtest du noch was zum Abschluss sagen?

00:53:37: Also ich fühle mich wirklich gesegnet, wie gesagt.

00:53:41: Ich nutze das vor, obwohl ich nicht an Gott glaube, aber ich soziere es immer zu gut.

00:53:46: Ich bin wirklich dankbar, dass ihr hier seid!

00:53:52: dieses Gefühl, ich meine Community wächst.

00:53:55: Meine Familie wächst!

00:53:57: Oder das hört sich blöd an?

00:54:01: Das haben wir alle auch so.

00:54:03: Unsere Familie wäxt und das ist immer schön.

00:54:06: für mich gibt es nichts schöneres als meine Familie die erwählte, eine gute Familie an einem Tisch zu haben und ich sehe dass sie alle zusammen essen, dass sie Spaß haben.

00:54:18: Für mich gibt's einfach nichts Besseres.

00:54:22: Auch am Ende unseres Tages oder am Ende... ...unseres Lebens ist das auch wirklich was zählt.

00:54:32: Wir sind ja immer so dieses nützliches Mitglied der Gesellschaft, ne?

00:54:37: Du arbeitest, du machst Überstunden!

00:54:40: Du arbetest hier, du wirst vielleicht nicht gut behandelt.

00:54:43: Du gibst dein Leben um für diese Firma so und zu viel zu arbeiten hin und her.

00:54:48: Aber worauf kommt es am Ende

00:54:50: an?!

00:54:50: Worauf kommt es am Ende an?

00:54:52: Dass du mit deinen Leuten, mit deinem Herz eine Zeit verbringst die dich erfüllt.

00:55:01: Und das ist das Wichtige im Leben.

00:55:04: also das finde ich.

00:55:06: Also deshalb komme ich wieder auf Pipi Langstrumpf zurück.

00:55:12: Wieder wie ich mach's in mir gefällt.

00:55:16: Das ist es, worauf es wirklich ankommt.

00:55:19: Also man kann... Du kannst.

00:55:21: deshalb sage ich auch immer das ist meine heile Welt hier.

00:55:24: also du fährst runter zur Arbeit machst das und dann gehst du zum Supermarkt und hast irgendwie Stress und hin und her.

00:55:31: aber worauf's drauf ankommt wenn ihr da nachher sitzt gemeinsam was weiß ich ein bisschen trinkst zb aufs Meer guckst oder Entschuldigung wird jetzt gerade emotional ein bisschen.

00:55:46: Schöne

00:55:47: Worte dir!

00:55:48: Aber ich denke mir wirklich, worauf es ankommt sind diese Momente.

00:55:56: Diese Momente die dich wirklich erfüllen oder dann auch im Bauch spürst.

00:56:00: hier bin ich wichtig und hier ist es wo ich sein möchte.

00:56:04: Ja.

00:56:05: So, jetzt...

00:56:06: Schöner Worte!

00:56:07: Auf

00:56:07: jeden Fall!

00:56:08: Und ich muss das aus, bei uns ist das den letzten Tag.

00:56:10: Guck mal so durch den Koffein.

00:56:12: Wir sind jetzt auf das Mal kurz runter gewesen, einkaufen und wir wollen auch hochgekommen sind.

00:56:18: Dieser Weg hier hoch!

00:56:19: Und es war wirklich so... Oh man ist weg von dem ganzen Schuss.

00:56:25: Genau du bist du?

00:56:27: Ja.

00:56:27: Das ist wie so ein... Wie soll ich sagen?

00:56:31: Ein

00:56:31: Safe Space.

00:56:32: Ja, das hatte ich auch gerade.

00:56:36: Safe Space!

00:56:37: Und schlussendlich Ist das, was du sagst, wunderschöne Worte?

00:56:41: Weil genau das ist es.

00:56:42: Am Ende deines Lebens würde ich keiner fragen Mensch wie viele Überstunden hast du gemacht?

00:56:46: Mensch wie oh du warst über Jahre nicht krank toll!

00:56:49: Du hast keinen einzigen Krankentag gehabt.

00:56:51: Toll wird keiner da für Danke sagen.

00:56:54: Wie viel

00:56:54: Kohle haste gemacht?

00:56:56: Dann schmeißt du eine Wurst auf den Grill und trinkst ein Bier und bist glücklich.

00:57:02: Schöne Worte Diana und damit würde ich auch sagen verabschieden wir uns.

00:57:06: Ja, wir müssen aber noch an unsere Zuhörer denken bevor wir das vergessen.

00:57:11: abonnieren kommentieren Das machen die Leute ja schon sehr fleißig.

00:57:15: Ich freue mich immer wieder wenn man so unter unseren Videos auf YouTube oder allen Plattformen

00:57:24: Euren Support sehen.

00:57:26: Euer Support ist wichtig, damit wir weiter wachsen können und damit wir weitere tolle Menschen wie Diana auch interviewen können.

00:57:32: Also Support ist kein Mord, rein in die Tasten!

00:57:36: Und wenn ihr Fragen direkt an Diana habt... In den Shownodes werden wir auch das Airbnb sowie die Sprachschule verlinken und vielleicht auch dahin Instagram oder ähnliches.

00:57:45: ansonsten gerne immer rein mit den Fragen.

00:57:48: Wir leiten dann alles weiter Ihr Lieben.

00:57:50: Dann Hören wir uns bis zur nächsten Folge.

00:57:52: Bis

00:57:52: zur nächsten Folger, tschüss!

00:57:54: Tschüss!

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